Ylang Ylang

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Ylang Ylang

 

Warum Madagaskar?

Vor der Nordwestküste Madagaskars, wo der Indische Ozean sanft an die Ufer von Nosy Be schwappt, ist die Luft erfüllt vom Duft goldener Blüten – Ylang-Ylang-Blüten, bereit zum Pflücken. Hier, im heißen, regengetränkten Boden der Insel, strecken die Ylang-Ylang-Bäume ihre Arme zum Himmel – niedrig und breit beschnitten wie offene Hände, die auf die Blüte warten.

Warum Kenia?

Entlang Kenias üppigem Küstenstreifen nahe der tansanischen Grenze, wo die warme Brise des Indischen Ozeans den Duft von Salz und Sonne mit sich trägt, gedeihen Ylang-Ylang-Bäume im feuchten, tropischen Klima der Region und in den gut durchlässigen sandigen Böden. Hier sind die Tage lang und sonnendurchflutet, und die Nächte bringen gerade genug Feuchtigkeit, um die goldenen Blüten zum Erblühen zu bewegen.

 

In dieser fruchtbaren Landschaft arbeitet der Sourcing-Partner von doTERRA mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zusammen, die ihre Bäume mit Sorgfalt pflegen. Die Einführung von Ylang Ylang hat der Region mehr als nur Duft gebracht – sie hat Hoffnung und Chancen gebracht und Familien durch den Anbau dieser hochwertigen Kultur einen nachhaltigen Lebensunterhalt geboten. In dieser Region Kenias leben über 60 % der Bevölkerung von weniger als 2,15 USD pro Tag, doch mit jeder Ylang-Ylang-Ernte bedeutet das zusätzliche Einkommen für Anbauer und Erntehelfer auch zusätzliche Kaufkraft in der Gemeinschaft.

 

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Wie funktioniert es?

Ylang-Ylang-Bäume wachsen schnell. Sie können bis zu 12 m hoch werden, doch zur Erleichterung der Ernte und zur Steigerung der Produktivität werden die Bäume regelmäßig beschnitten und auf etwa 3 m Höhe gehalten. Ylang Ylang in Madagaskar wird durch Regen versorgt, sodass keine Bewässerung oder Beregnung erforderlich ist, was bedeutet, dass es im Anbauprozess keine Wasserverschwendung gibt.

 

Ylang-Ylang-Bäume müssen 3 bis 4 Jahre wachsen, bevor sie geerntet werden können, produzieren dann aber möglicherweise 30 Jahre oder länger Blüten. Wenn ein Baum gut gepflegt wird, kann er bis zu 10 kg frische Blüten pro Jahr produzieren.

 

Jedes Jahr, kurz nach den Regenfällen, beginnt ein stiller Rhythmus. Bei Tagesanbruch bewegen sich die Frauen mit geübten Bewegungen durch die Haine und pflücken nur die reifsten Blüten – jene, die ein tiefes, sonnendurchflutetes Gelb angenommen haben. Von Hand am frühen Morgen gepflückt, geben die Blüten ihren süßen Duft in die warme Luft ab und markieren den Beginn eines Tages der Ernte und Destillation für die Sourcing-Partner von doTERRA. Obwohl die Bäume das ganze Jahr über blühen, findet die Haupternte von April bis Juni statt, wenn die Blüten am üppigsten und ihr Duft am reichsten ist.

 

In den sonnendurchfluteten Feldern von Lunga Lunga, Kenia, wird jede Blüte sorgfältig von einheimischen Bäuerinnen und Bauern gepflückt – viele von ihnen sind Teil der Landless Farmers Initiative, eines transformativen Projekts im Rahmen des Co-Impact Sourcing-Programms von doTERRA. Diese Bäuerinnen und Bauern bewirtschaften ihre ein Hektar großen Parzellen mit natürlichen und regenerativen Methoden und pflegen über 23.000 seit 2018 gepflanzte Ylang-Ylang-Bäume. Dank eines gemeinschaftlich finanzierten solarbetriebenen Bewässerungssystems und eines neu gebauten Damms fließt das Wasser nun freier zu den Feldern und unterstützt regelmäßige wöchentliche Ernten.

 

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In Kenia wird für jedes Kilogramm ätherisches Öl, das von den Bauerngenossenschaften produziert wird, ein Teil der Einnahmen in einem von den Genossenschaften selbst verwalteten Fonds zurückgelegt, um Projekte zur Entwicklung des Lebensunterhalts zu finanzieren. Die Bäuerinnen und Bauern beteiligen sich nicht nur am Prozess, dieses exquisite ätherische Öl auf den Markt zu bringen – sie kommen auch der wirtschaftlichen Unabhängigkeit und einer nachhaltigeren Zukunft einen Schritt näher.

 

Das ätherische Öl wird durch Wasserdampfdestillation der kleinen Blüten des Baums gewonnen. Die Blüten müssen innerhalb von 24 Stunden nach dem Sammeln destilliert werden; andernfalls verlieren sie ihr Aroma und die Ausbeute an ätherischem Öl bei der Destillation verringert sich. Die Destillation dauert 18 bis 24 Stunden mit einer Ausbeute von bis zu 2,5 %, sodass etwa 1 kg Ylang-Ylang-Blüten 15 ml des ätherischen Öls ergeben. Aufgrund der großen Blütenmenge, die zur Herstellung des Öls erforderlich ist, erfordert der gesamte Prozess eine enorme gemeinschaftliche Anstrengung – Männer und Frauen arbeiten zusammen, um geflochtene Körbe voller Ylang Ylang lkw-weise zu den Brennblasen zur zügigen Destillation zu bringen.

 

Co-Impact Sourcing-Geschichte Partnerzentrierte Zahlungspraktiken

Durch die Partnerschaft mit uns werden Ylang-Ylang-Erntehelfer und -Destillateure in Madagaskar durchgehend und gerecht entlohnt, was die Sorgfalt und das Können würdigt, das sie in jede Ernte einbringen. Da unser Sourcing-Partner mit ihnen Verträge abschließt, ist den Anbauern ein gleichbleibender Preis zugesichert, und sie sind daher nicht anfällig für Einkommensverluste durch Preisspekulation und Bieterwettbewerbe. Zusätzlich zu den gleichbleibenden Zahlungen können Anbauer, die hochwertiges Öl produzieren, auch jährliche Boni für die Qualität ihrer Arbeit verdienen. Dies verschafft ihnen zusätzliche Ressourcen, um ihre Produktionskapazität zu erweitern.

 

Mitarbeiter und Bäuerinnen und Bauern sowie ihre Familien haben Zugang zu kostenlosen medizinischen Leistungen, während Produzenten – Bäuerinnen und Bauern mit ihrer eigenen Mikro-Destillerie – einen kleinen Beitrag leisten, um die Gesundheitsdienste weiterhin zu unterstützen.

 

 

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Die Gesundheitsklinik von Nosy Be – Eine doTERRA Healing Hands-Geschichte

Auf Nosy Be – der üppigen Insel vor der Nordwestküste Madagaskars, wo wir ätherisches Ylang Ylang-Öl beziehen – bleibt der Zugang zu zuverlässiger Gesundheitsversorgung eine erhebliche Herausforderung. Um dem zu begegnen, hat die doTERRA Healing Hands Foundation (dHHF) unseren Sourcing-Partner bei der Schaffung einer mobilen Gesundheitsklinik unterstützt, die zwischen den Dörfern reist und wesentliche medizinische Leistungen direkt zu den Gemeinschaften bringt, die die Ylang-Ylang-Ernte ermöglichen.

 

Diese Initiative konzentriert sich auf 10 Dorfgemeinschaften, in denen die Mehrheit der Ylang-Ylang-Erntegenossenschaft – bestehend aus 750 bis 900 Personen – lebt. In jedem Dorf wird eine Person ausgewählt und als Gesundheitsbeauftragter geschult. Diese Beauftragten werden mit Erste-Hilfe-Sets und ätherischen Ölen ausgestattet und in deren sicherer und wirksamer Verwendung unterwiesen. Zusätzlich ist ein Arzt für diese Klinik angestellt, der jedes Dorf zweimal pro Woche besucht, um Patienten in ihren Häusern zu behandeln.

 

 

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Seit 2016 hat dHHF über 470.000 USD für Gesundheitsinitiativen in unserer Ylang-Ylang-Erntegemeinschaft auf Nosy Be gespendet. Die Stiftung hat ihre Unterstützung erweitert, indem sie eine Aufwertung der ursprünglichen Klinik zu einem Krankenhaus finanziert hat, das nun über 2.800 Personen versorgt, darunter sowohl Bäuerinnen und Bauern als auch Gemeindemitglieder ohne landwirtschaftlichen Hintergrund. Das Krankenhaus bearbeitet jährlich mehr als 2.000 Fälle und behandelt ein breites Spektrum an Gesundheitsproblemen – von grippeähnlichen Symptomen und Malaria bis hin zu Zahnproblemen und Magen-Darm-Erkrankungen.

 

Um die Langzeitversorgung weiter zu stärken, wurde in der Nähe des Ylang-Ylang-Destillationsgeländes eine feste medizinische Ausgabestelle errichtet. Diese Einrichtung umfasst eine Entbindungsklinik und regelmäßiges medizinisches Personal zur Bewältigung schwerwiegenderer Gesundheitsprobleme. Selbst nach der Einrichtung einer Ausgabestelle bleibt die mobile Klinik für die Versorgung lebenswichtig und unterstützt eine zugängliche Gesundheitsversorgung für Menschen in abgelegenen Gebieten mit eingeschränkten Transportmöglichkeiten. Einheimische und Touristen gleichermaßen haben die Klinik von Nosy Be genutzt, um vor dem Transport in ein größeres Krankenhaus lebensrettende Versorgung zu erhalten, was sie zu einer wahrhaft bedeutenden Stütze der Gemeinschaft macht.